Inspiriert von der biblischen Geschichte von Esther, inszenieren die Neisspiraten unter der Regie von Peter Maier das Stück "Esther und der König".
Im Mittelpunkt steht das Zusammenleben zwischen drei Völkern - den "Blauen", "Roten" und "Weißen" - die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jeder hat seine Fähigkeiten und Aufgaben, seine Schwachpunkte und Stärken. Das Leben ist organisiert und funktioniert - auch wenn nicht alle glücklich damit sind. Der ständig schwelende Konflikt um Macht, Anerkennung und die verschiedenen Lebensstile eskaliert, als sich der "weiße" König Ashavar in die "blaue" Esther verliebt und Ihr Onkel Mordechai in einen tödlichen Streit mit dem "roten" Großwesir Haman gerät.
Nicht das Heldentum einer einzelnen Person, sondern die Summe der Ereignisse, gegenseitiges Mutmachen und die Erkenntnis, wie sehr man auch aufeinander angewiesen ist führen aus der Katastrophe. "Esther und der König", von den trinationalen Neissepiraten gespielt ist Frage und Antwort zugleich in Bezug auf ein vereintes Europa und das Zusammenwachsen von Polen, Tschechien und Deutschland im Dreiländereck.
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